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Kaffeegedeck
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Krug bauchig ( Höhe: 18 cm )
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Bauernsalatteller ( Durchmesser: 24 cm )
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Pot au Feu ( Durchmesser: 25 cm )
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Böhmisches Töpfchen ( Inhalt: 250 ml )
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Eierbecher mit Fuß
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Cappuccinotasse
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Brottopf oval klein ( Länge: 38 cm )
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3- teiliges Bunzlauer Kaffeegedeck Alle anschauen Tee- und Kaffeegedecke |
Original Heise Bauerntasse (Inhalt 350 ml) Alle anschauen Tassen |
Bunzlauer Teekanne (Inhalt 1Liter) Alle anschauen Tee- und Kaffeekannen |
Bunzlauer Teller (Durchmesser 22 cm) Alle anschauen Teller |
Kannegiesser Blumenvase (Höhe 40 cm) Alle anschauen Vasen |
Salatschüssel klein (Durchmesser 15 cm) Alle anschauen Schüsseln und Schalen |
Bunzlauer Keramik Geschirr
Bunzlauer Keramik stammt, wie diese Bezeichnung schon vermuten lässt, eigentlich aus der Gemeinde Bunzlau in Niederschlesien. Bis etwa gegen Ende des zweiten Weltkrieges hatte dieser traditionelle Industriezweig eine sehr große Bedeutung für die dortige Region und die da beheimateten Menschen. Bunzlauer Keramik eignete und eignet sich auf Grund seiner Feuerfestigkeit exzellent für Gebrauchs- und Küchengeschirr, wie Töpfe, Schüsseln, Krüge, Teller oder Kannen. Im Gegensatz dazu entstand schon ziemlich zeitig die Zierkeramik. So wurden ebenfalls Blumenvasen, Aschenbecher usw. aus Steinzeug gefertigt. Man differenziert nach den unterschiedlichsten Arten von Dekoren, derer es eine ungeheure Vielfalt gibt. Vom traditionellen Motiv bis zu modernen und zeitgemäßen Mustern ist alles erhältlich. Die älteste Form des Dekors ist die Lehmglasur. Diese ergibt einen schönen braunen Glanz und wurde vorzugsweise für Vorratsgefäße angewendet. Ab etwa 1850 setzte sich immer mehr die sogenannte Schwämmeltechnik durch. Hier werden mit einem Schwamm Muster auf das Keramik Geschirr getupft. Das namhafteste Muster dürfte das "Pfauenauge" sein, dass es in unterschiedlichen Arten und Varianten gibt. Zusätzliche wichtige Techniken sind die Engobe- und Pinselmalerei. Häufig verwendet man eine jener Techniken um das Ergebnis der Schwämmeltechniken zu ergänzen und zu vervollkommnen. Innovationen im Töpferhandwerk wurden durch die Staatliche Keramische Fachschule zu Bunzlau lanciert und unterstützt. Auf diese Weise entstand in den 1920er Jahren das Spritzdekor, als Schritt in Richtung Moderne. Es orientierte sich an Kunstformen wie Art Deco. Das zeigt, welch großartiges und weitgefächertes Spektrum in der Gestaltung durchführbar ist und erklärt sicherlich ein Stück weit den weltweiten Ruhm des Steinzeugs aus Schlesien. Bunzlauer Keramik wurde und wird nach Skandinavien, die Eidgenossenschaft und selbst nach Übersee verkauft.
Original Bunzlauer Keramik
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kam es zu Vertreibungen der ansässigen deutschen Einwohner Schlesiens und der Ansiedlung polnischer Menschen. Dabei geriet jener so alte und traditionell bedeutende Industriezweig nahezu in Vergessenheit. Lediglich in der Oberlausitz und den Orten, in denen schlesische Töpfer neue Firmen und Töpfereien in der Bundesrepublik Deutschland gründeten, wurde und wird auch heute noch Bunzlauer Keramik gefertigt. Allerdings ist die Bezeichnung "Original Bunzlauer" einzig für Erzeugnisse, die bis 1945 direkt in Bunzlau gefertigt wurden anzuwenden. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte man bei Gelegenheit auch im inzwischen Boleslawiec heißenden Bunzlau, dass auf diese Weise Geld zu verdienen ist. So nutzt man dort die alten Vorlagen und Dekore und fertigt industriell von der Stange. Obwohl man versucht dies unter "Original Bunzlauer" an zahlungskräftige Käufer im westlichen Europa und im Besonderen in Deutschland abzusetzen, ist die Bezeichnung in keiner Weise korrekt, so fehlt doch das was das echte Bunzlauer Geschirr auszeichnete, die handwerkliche Herstellung.
Traditionelles Keramik Geschirr
Möchten Sie folglich nachhaltige Qualität erwerben, traditionelles Handwerk und ursprüngliche Wertarbeit besitzen, dann sollten sie echte Bunzlauer Keramik aus unseren Oberlausitzer Töpfereien kaufen. Die Herstellung erfolgt dabei klassisch nach alten Traditionen und mit höchsten Qualitätsansprüchen an die Bunzlauer Fabrikate, die sämtlich spülmaschinenfest und selbstverständlich verwendbar für Mikrowellenherd und Backofen sind. Sie unterstützen auf diese Weise ebenfalls die Bewahrung von Vielfalt und Art echter Bunzlauer Keramik.















